Über Stadt.Land.Pop


Popmusik aus Ostwestfalen

Oelde- Das Kulturgut Haus Nottbeck zeigt ab dem 27. November 2008 die Ausstellung

Stadt.Land.Pop.

Gegenstand der Ausstellung ist das Verhältnis ostwestfälischer Künstler zur Hamburger Schule, in Verbindung mit regionaler Literaturgeschichte. Dem zugrunde liegt die Tatsache, dass viele Künstler der Hamburger Schule, einer in den 1990er Jahren bekannt gewordenen Musikbewegung aus Ostwestfalen, insbesondere aus Bad Salzuflen stammen.

Die bekanntesten Vertreter der Bewegung sind Bernd Begemann und Blumfeld. Jedoch haben diese Künstler ihre kreative Befreiung nicht in Bad Salzuflen erlebt, sondern in der verruchten Szene der Hansestadt Hamburg. In der heimatlichen Provinz herrschte eher eine Leere und Melancholie, die auch in so manchem Songtext in literarischer Weise anklingt. Erst in Hamburg öffneten sich für die Künstler die Tore zur Kreativität und von dort aus eroberten sie die deutschsprachige Popwelt.

Der Werdegang der Künstler wird mit einer Vielfalt von Exponaten sorgfältig nachgezeichnet. Darunter sind Songtexte, Videos, Interviews und Selbstdarstellungen.
Als Besonderheit der Ausstellung findet jeden Monat ein Konzertabend statt. Auftreten werden bis Ausstellungsschluss am 19. April 2009 Bernd Begemann, Bernadette LaHengst und die Frank Spilker Gruppe. Den Anfang machen am Eröffnungsabend die Erdmöbel.

Initiiert wurde die Ausstellung von dem germanistischen Institut der Universität Münster, sowie der LWL-Literaturkommission in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn.

Karten für die Ausstellung und die Konzerte sind beim Kulturgut Haus Nottbeck und beim die Glocke- Kartenservice erhältlich.

Anna-Katharina Schulte


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