Über Stadt.Land.Pop


Exponiertes Liedgut

Stadt.Land.Pop. – eine Reminiszenz an westfälische Zeiten

Der leuchtend gelb blühende Raps ist dieses Jahr zu früh dran. Im Gegensatz zu dem akademischen Besuchergrüppchen, das das abgelegene Haus Nottbeck -fast traditionell- zu spät erreicht. Anfangs wirken die Studierenden noch etwas verloren auf dem großen Hof der denkmalgeschützten Anlage. Rechts eine idyllische Hörinsel, wo sich der geneigte Literaturfreund vertontem Lesestoff hingeben kann. Links eine alte Holzbank im wohltuenden Schattenbad. Irgendwo hier soll eine Ausstellung sein. Kunst und so. Mit Musik.
Und tatsächlich ist das schmucke Anwesen weit mehr als eine willkommene Zwischenstation für erschöpfte Radtouristen, die sich, am extragroßen Erdbeerkuchen labend, vor der Weiterfahrt scheuen. Aus dem ehemaligen Rittergut Haus Nottbeck ist im Laufe der Jahre ein modernes Kulturforum und Literaturmuseum geworden. Hier, irgendwo am Rande des Oelder Ortsteils Stromberg gelegen, trifft Dichtkunst auf bäuerlich-herrschaftliches Flair.
Genau an dieser Stelle findet gegenwärtig die Ausstellung Stadt.Land.Pop. statt. Das Projekt schlägt eine Brücke zwischen Lyrik und Lyrics. Es versucht, diejenige Rolle nachzuzeichnen, welche die westfälische Provinz einst für die Alternativrock- und Popszene der Hamburger Schule spielte.
Der kleine Hauptausstellungsraum ist knallig und farbenfroh gestaltet. Daran müssen sich auch erstmal die Studenten gewöhnen, die mittlerweile ins Innere des Kulturguts vorgedrungen sind und sich -durchaus interessiert- auf den wenigen Quadratmetern tummeln. Sprachmächtige Textzeilen, Plattencover und Fotos an den pinkfarbenen, schachbrettartigen Wänden erwecken das ansonsten eher eintönige Literaturmuseum zum Leben. Ein Hauch Musikgeschichte weht durch das Gemäuer. So wirken die Ausstellungsstücke ein wenig wie die Rückspultaste eines Kassettenrekorders aus vergangenen Zeiten. Einzig das Lallen des Magnetbands fehlt.
Federführend bei der Ausstellung agierte die Literaturkommission für Westfalen in Zusammenarbeit mit den Universitäten Paderborn und Münster. Das Projekt zeigt das Leben und Werk ausgewählter Künstlerinnen und Künstler, die zweierlei gemeinsam haben: eine geografische Keimzelle sowie ihr literarisch orientiertes Songwriting. War es doch insbesondere das elegante Spiel mit der Deutschsprachigkeit, welches Bernd Begemann, Bernadette La Hengst, Die Sterne, Erdmöbel und Blumfeld auszeichneten.
Mit dem Label Fast Weltweit schufen sie sich ihre eigene musikalische Heimat und damit etwas, was ihnen gehörte – und nicht der Elterngeneration. Sie verpassten dem deutschen Lied eine zeitgemäße Form, übten sich in Gesellschaftskritik und rebellierten gegen das Spießertum. Dabei ersetzten die Künstler Alltagskonkreta durch Abstraktionen und intertextuelle Verweise. Entstanden sind so subversiv anmutende, lesbare Songs, die im Schatten der hektischen Musikindustrie ihre eigenen literarischen Räume entfalteten. „Kaum jemand hörte uns, die meisten haben uns gespürt“, sagt Bernd Begemann. Damit beschreibt er das, was auch die Ausstellung aufgreift. Ein Gefühl.
Begemann stammt aus dem beschaulichen Kurstädtchen Bad Salzuflen, genauso wie Bernadette La Hengst, die anfangs mit ihrer rosafarbenen Gitarre als Straßenmusikerin durch Deutschland trampte: „Wir sind laut geboren, und wollen nicht leise vergehen und dazwischen bemühen wir uns, nicht stillzustehen.“ Stillstand lässt auch der moderne Ausstellungsraum, der die Literarizität der Lieder zum Thema hat, kaum zu. Zu viel gibt es zu entdecken – visuell und akustisch. Denn neben den Zitaten und Fotos läuft im Hintergrund ein Audiozusammenschnitt. Musik und Stimmen, die vielerlei eindrückliche Geschichten erzählen.
Im Kellergewölbe geht sie weiter, die popliterarische Spurensuche. Ein wenig muffig und dunkel ist es hier, beinahe so wie in einem schummrigen Beatkeller der Achtziger. Ein Student stößt sich den Kopf, dabei hängt an der Wand ein Warnschild. Zugegeben, es ist nicht ganz so auffällig wie die im Gang stehende, nostalgische Vierspurtonbandmaschine. Eine Tascam 22-2.
Überall hängen vergilbte Originaltexte. Kaum lesbare Kugelschreiberkritzeleien, deren Geschichte sie selbst erzählen. Hier und dort liegen ein paar selbstgemachte Flyer, wie man sie heute nicht mal in einer Uni-Mensa fände. Zeitungsschnipsel und Kassettensamples zeugen von den ersten Jahren des Fast Weltweit-Labels, das stets an einen guten Freundeskreis erinnert. Dank der Liebe zum Detail und all der persönlichen Reliquien entsteht in den Niederungen der Ausstellung eine sehr dichte und authentische Atmosphäre.
Der Vorwurf, Stadt.Land.Pop. sei zu klein und zu weit außerhalb, entkräftet sich insofern, als diese Eigenschaften nur allzu charakteristisch sind für die westfälische Popszene der Achtziger. Genau diese durchleuchtet das Projekt durchaus erschöpfend – erschöpft scheinen jetzt auch die Studierenden. Deswegen gibt es jetzt noch Kaffee und Erdbeerkuchen. Dann kommt ihr Großraumtaxi.

Christopher Kulling



Generationskonflikt im Museum

Die Zahl der jungen Museumsbesucher ist in den letzten Jahren im Vergleich zur Masse in der Regel verschwindend gering. Das heißt jedoch nicht, dass das die junge Generation nichts für Kultur übrig hätte. Sie definiert sich allerdings etwas anders: Über die Popkultur.

Wie die Geschichte vom Universal Tellerwäscher, die Die Sterne in ihrem gleichnamigen Song besingen, kommt ihre eigene Erfolgsgeschichte der des amerikanischen Traums gleich. Aus der ostwestfälischen Provinz, die aus der Sicht anderer Regionen meist belächelt wird, stammen einige erfolgreiche deutsche Popmusiker der Achtziger und Neunziger, darunter unter anderem Die Sterne und Blumfeld. Diese mussten die Provinz allerdings erst hinter sich lassen, um berühmt zu werden. Ihr Weg führte sie ab dem Ende der Achtziger Jahre nach Hamburg, wo sie Teil einer musikalischen Jugendbewegung, der Hamburger Schule wurden. Die Hamburger Schule steht besonders für den selbstverständlichen Gebrauch der deutschen Sprache in der Popmusik und ließ speziell für die Musiker Karriereträume wahr werden ließ. Zurück in der Provinz blieb das Tonstudio FastWeltweit in der die Erfolgsgeschichte begann. In Bad Salzuflen, einer Stadt, in der der demographische Wandel, nach dem Eindruck der Songwriterin Bernadette La Hengst, bereits in ihrer Jugend den Höhepunkt erreicht hatte, fanden die Musiker weder das passende Publikum noch die Ihnen nach ihrer Ansicht gebührende Anerkennung. Dies war einer der Gründe warum z.B. Bernadette La Hengst ihre Heimat für Berlin verließ, um später den anderen Musikern nach Hamburg zu folgen.
Neben dem Tonstudio und dem Produzenten steht unter anderem die Entwicklung vom Tellerwäscher, zwar nicht zum Millionär, jedoch zum erfolgreichen Popstar im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung Stadt.Land.Pop. im Kulturgut Haus Nottbeck, dem westfälischen Literaturmuseum in Stromberg. Mitten auf dem Land befindet sich das malerische Gut, das mit seiner Dauerausstellung über die westfälischen Literaten kaum junges Publikum anzieht. „Die aktuelle Sonderausstellung lockt neben Schulklassen auch Studenten aus Paderborn, Münster und Bielefeld in unser kleines Stromberg.“berichtet die freundliche, junge Dame am Empfang des Museums. Dass die jungen Leute die Popkultur der Hamburger Schule bereits mit der Muttermilch aufgenommen haben und sich durch die poppige und besonders multimediale Ausstellung nicht abschrecken lassen, wie das ältere Besucher häufig tun, fällt sofort auf. Den älteren Besuchern reicht meist ein kleiner Blick in die Ausstellung, tiefer in die Materie eintauchen wollen sie aber offenbar nicht. Vielleicht schrecken die grellen Farben oder die vielen Medien ab, möglicherweise auch die vielen jungen Leute, deren rudelartiges Auftreten für den Stromberger Museumsbesucher im Allgemeinen eher ungewöhnlich ist. Vielleicht erkennen sie aber auch die literarische Verbindung zwischen Popmusik und Literatur nicht oder wollen sie nicht sehen. Dabei sind sich der Begriff ‘Lyrik’ und das englische ‘lyrics’ nicht nur zufällig so ähnlich. Viele Songtexte der Hamburger Schule behandeln Themen genauso oder ähnlich wie lyrische Texte und sind oft tiefgründiger als sie auf den ersten Blick scheinen, arbeiten mit dem Text gegen die Musik selbst oder mit ihr.
Die Verbindung von Freizeitspaß, Musik, Popkultur und ein bisschen eigener Geschichte steht für die jugendlichen Besucher der Museen im Mittelpunkt. Ältere Generationen sind im Heimatmuseum Haus Nottbeck eher auf der Suche nach der Verbindung zwischen Kultur und Bildung, aber auch sie suchen häufig nach einem Stück eigener Geschichte und eigenem Lebensgefühl. Dass die Popkultur aus der Lyrik wie der Phönix aus der Asche entstanden ist, scheint für beide Generationen schwer nachvollziehbar und doch gelingt es dem westfälischen Literaturmuseum diese Verbindung mit der Ausstellung wenigstens ein bisschen deutlicher zu machen. Die kostenlose Sonderausstellung Stadt.Land.Pop läuft noch bis zum 03. Mai 2009 und hilft zu verstehen, warum die junge Generation soviel für Musik und neue Medien übrig hat und warum es der alten Generation so viel Spaß macht ins Museum zu gehen.

Amélie Förster

Literaturhinweise:

Fischer, Björn: Die Lyrik der späten Hamburger Schule (1992-1999) – Eine intermediale Untersuchung; Grin Verlag, München/Ravensburg 2007. ISBN 978-36388-669-58

Moritz Baßler, Walter Gödden, Jochen Grywatsch und Christina Riesenweber (Hrg.): Stadt.Land.Pop – Popmusik zwischen westfälischer Provinz und Hamburger Schule. Aisthesis, Bielefeld 2008. ISBN 3-89528-708-3.



Buchstabe: „B“ Eine Runde „Stadt.Land.Pop“ mit Blumfeld
13. Juni 2009, 07:40
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„Stadt. Land. Pop.“ lautet der Name einer Ausstellung über die Anfänge einer ganz speziellen Richtung der deutschsprachigen Popmusik. Gezeigt wird sie in dem kleinen Dorf Stromberg – irgendwo weit ab vom Schuss in der ostwestfälischen Provinz. Es geht um die Hamburger Schule. Aber was hat die große Metropole mit Ostwestfalen zu tun? Ganz einfach, eine Vielzahl der Begründer der genannten musikalischen Bewegung stammt aus der verschlafenen Provinz an der Grenze zu Niedersachsen. Aber verschlafen, das war nichts für die jungen Wilden. Sie wollten es krachen lassen, was die poppige Ausstellung mit Hilfe knalligen Farben, provokativen Texten und deutschsprachiger Musik deutlich herausarbeitet.

Der Name der Ausstellung erinnert an das beliebte Spiel aus Kindertagen. Wer kennt es nicht? Vor allem auf Klassenfahrten hieß es immer: „Komm, lass uns ’ne Runde spielen!“ Also gut, warum eigentlich nicht? Los geht’s. Buchstabe: „B“! Mal überlegen… Stadt: Bielefeld. Land: Klar, Bundesrepublik. Pop: Blumfeld.

Das passt ziemlich gut, vor allem wenn man bedenkt, dass die 1990 gegründete Band Blumfeld, die u.a. neben Bernadette La Hengst und Die Sterne Teil der Hamburger Schule war, im weitesten Sinne ihren Ursprung in Bielefeld hatte. Machte doch Bandgründer Jochen Distelmeyer genau hier in der Leinenstadt seine ersten musikalischen Gehversuche. Aus der sogenannten Großstadt Bielefeld hat es den jungen Musiker damals dann aber nach Hamburg, in die große Metropole, zum Tor zur Welt, getrieben. Hier war das Pflaster heißer, die Welt größer und die Möglichkeit sich musikalisch auszutoben definitv gegeben. Ganz im Gegensatz zu Distelmeyers Heimatort.

Beim Erkunden der Ausstellung stolpert man über das entscheidende Detail: Distelmeyer wohnte nicht einmal wirklich in Bielefeld. Vielmehr kam der Enkel eines Zahnarztes aus einem Viertel, das lediglich wie ein Anhängsel an die Stadt wirkt: Brake bei Bielefeld. Ein kleiner beschaulicher Stadtteil, der durch seine Randlage im Norden der Stadt beinahe eigenständig wirkt – war er schließlich auch mal. Bestärkt wird dieser Eindruck auch noch durch das kleine Wörtchen „bei“ im Namen. Distelmeyer kommt also eher vom Land als aus der Stadt. Ein Umstand den er mit vielen seiner Sangeskollegen aus der Hamburger Schule teilt. Bernadette La Hengst stammt zum Beispiel aus dem kleinen Kurort Bad Salzuflen. Das Durchschnittsalter der Bewohner dürfte dort jenseits des Renteneintrittsalters liegen. Scheinbar ist es also kein Wunder, dass es Distelmeyer irgendwann an die Elbe zog. Natur, Herzlichkeit und Ruhe, wie man sie in einem Dorf erlebt, sind sicherlich nicht schlecht, aber gerade Letztere waren für Distelmeyer und Kumpanen mit Sicherheit ein Problem: In der Dorfidylle ist für mehr als musikalische Gehversuche einfach kein Platz. Würden doch Beschaulichkeit und Frieden damit deutlich beeinträchtigt, ja sogar zerstört.

Bleibt am Ende nur eine neue Runde Stadt. Land. Pop. mit dem Buchstaben „B“.
Land: Bundesrepublik. Pop: Blumfeld. Ach ja, und Stadt: Bloß nicht Brake bei Bielefeld.

Ariane Rogge



Es war einmal… in Ostwestfalen – Popgeschichte im Kulturgut Nottbeck
31. Dezember 2008, 13:33
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In einer Ecke steht ein Bücherständer mit Büchern und Schallplatten, Relikten aus den 60er bis 80er Jahren: Science Fiction Sammelbände vom Heyne Verlag, Jack Kerouac, Allen Ginsberg, die Ramones und andere Punk Bands. An der Wand alte Zeitungsartikel und Fotos. Im Hintergrund läuft ein Musikvideo. Es riecht ein wenig modrig. Diese nostalgisch anmutende Kulisse mag anfänglich wie die Beschreibung eines alten Jugendzimmers klingen, ist aber tatsächlich Teil der Ausstellung “Stadt.Land.Pop – Popmusik zwischen westfälischer Provinz und Hamburger Schule”, die am Donnerstag den 27.11.2008 im Kulturgut Haus Nottbeck eröffnet wurde. Zentraler Bestandteil sind Musik und Songtexte der Künstler Bernadette La Hengst, Bernd Begemann, Frank
Spilker und der Bands Die Sterne und Erdmöbel. Was diese Musiker vereint, ist nicht nur ihre Zugehörigkeit zur “Hamburger Schule” einer losen Musikbewegung, die sich durch ihr anspruchsvolles Songwriting einen Namen machte, sondern auch ihre gemeinsamen Wurzeln in Ostwestfalen. Haus Nottbeck widmet diesen Künstlern und ihrem schaffen eine eigene Ausstellung – mit nicht ganz verhohlenem lokalpatriotischen Stolz. Neben diesem regionalen Aspekt thematisiert Stadt.Land.Pop” auch die Verbindung zwischen Literatur und Popmusik.

Die Ausstellung beschränkt sich auf zwei Räume: An den Wänden des Hauptausstellungsraumes werden Bilder und ausgewählte Songpassagen der jeweiligen Musiker dargestellt, um dem Betrachter einen Eindruck über den literarisch-poetischen Anspruch der Musik zu vermitteln. Audio
-und Videoterminals bieten die Möglichkeit sich eingängiger mit Musik und den Musikern selbst zu beschäftigen. Sobald man diesen Raum verlässt, präsentiert sich einem ein radikaler Ästhetikwechsel. Das moderne Design weicht vergilbten Zeitungsauschnitten und Flyern in “Do-it-yourself” Optik. Vorbei an alten Kassettensamplern und einem Schrein für das alte Vierspur-Tonbandgerät des Tontechnikers Frank Werner, der an einem Großteil der frühen Aufnahmen der Künstler mitgearbeitet hat, führt der Weg in den oben beschriebenen Keller. Hier finden sich Exponate aus den Jugendjahren der Musiker und die ersten Gehversuche im Musik-Business mit dem eigenen Indie-Label “Fast Weltweit”.

Somit ist der Keller auch das Highlight der Ausstellung. Er spiegelt die Atmosphäre der Gründungsjahre sehr authentisch und durchaus liebenswert wieder, gewürzt mit einer Prise Nostalgie. Der große Ausstellungsraum kann zwar durch seine modern-poppige Gestaltung überzeugen, wirkt aber doch eher funktionell: Er veranschaulicht hauptsächlich den lyrischen Charakter der Songtexte. Dieser geringe Umfang ist die Hauptschwäche der Ausstellung. Gern hätte man noch ein wenig mehr erfahren, mehr atmosphärisch gestaltete Räume gesehen, die den musikalischen Werdegang der Künstler veranschaulicht hätten. Nichtsdestotrotz gelingt es der Ausstellung – trotz der geringen Größe- sehr gut, ihr Anliegen an den interessierten Besucher heranzutragen: Lyrik und Pop Musik geben ein besseres Paar ab, als es uns der usikalische Einheitsbrei glauben lässt, den wir so oft aus dem Radio zu hören bekommen. Insofern ist die Ausstellung jedem weiterzuempfehlen, der gerne einen atmosphärischen und visuellen Einblick in die Frühgeschichte des modernen ostwestfälischen Pop gewinnen möchte.

Ernst Neumann