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	<title>Über Stadt.Land.Pop</title>
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		<title>Es ist Sommer in der Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portrait]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Sommer in der Hauptstadt. Später an diesem heißen Julitag wird es kräftig gewittern, noch steht die Sonne hoch am Himmel. Das Gespräch mit der Allround-Künstlerin Bernadette La Hengst über Werdegang und aktuelle Projekte kann draußen stattfinden. La Hengst sitzt in einem rot-weißen Strandkorb zwischen Volleyball-Netzen und Sonnenliegen. Wo jetzt Kinder Sandburgen bauen, verlief [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=232&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sommer in der Hauptstadt. Später an diesem heißen Julitag wird es kräftig gewittern, noch steht die Sonne hoch am Himmel. Das Gespräch mit der Allround-Künstlerin Bernadette La Hengst über Werdegang und aktuelle Projekte kann draußen stattfinden.</p>
<p>La Hengst sitzt in einem rot-weißen Strandkorb zwischen Volleyball-Netzen und Sonnenliegen. Wo jetzt Kinder Sandburgen bauen, verlief früher die Grenze zwischen Ost und West. Noch immer treffen hier die Gegensätze aufeinander: auf der einen Seite das hippe, mondäne Berlin-Mitte, auf der anderen der proletarische Wedding. La Hengst wohnt nur wenige Meter entfernt von der Freizeitanlage. „Gerade diese Gegensätze sind es, die den Ort so anziehend machen“, sagt die 42-jährige und streicht sich eine blonde Strähne hinters Ohr.</p>
<p>Die Geschichte von der Popmusikerin und Politaktivisten beginnt aber nicht in der pulsierenden Großstadt, sondern viel provinzieller im ostwestfälischen Bad Salzuflen. Als Tochter mittelständischer Eltern lernt La Hengst als junges Mädchen Klavier und Gitarre zu spielen. „Mir war schon früh klar, dass ich auf die Bühne möchte“, versichert sie – mit welcher Kunst wusste sie noch nicht. Lange hegt sie den Traum, Schauspielerin zu werden, doch es kommt anders. Eine Gruppe junger Männer philosophiert über Sozialismus, träumt vom großen Leben und macht selbst Musik. Sie heißen Frank Spilker, Bernd Begemann oder Jochen Distelmeyer. Ihr Label, auf dem sie erste musikalische Gehversuche auf Kassetten aufnehmen, nennen sie sehnsuchtsvoll Fast Weltweit. Allesamt singen sie auf Deutsch. Im Forum Enger, der einzigen Diskothek, in der sich die Eigenbrötler zu Hause fühlen, schließt La Hengst erste Kontakte. Sie beginnt, eigene Lieder zu schreiben und erhält Zutritt zu exklusiven Fast Weltweit-Club. Hier fühlt sie sich respektiert, gleichzeitig aber auch ein wenig belächelt. „Ich war zwar selbstbewusst, hatte aber nicht die Codes, die einen als „cool“ definieren. Ich habe mich damals mehr fürs Theater interessiert und das Liederschreiben nicht so ernst genommen. Bei den Jungs hatte ich immer das Gefühl, dass sich alles darum drehe, sich wichtig zu fühlen und sich zu artikulieren. Das war nicht so mein Ding zu der Zeit.“</p>
<p>Während die männlichen Fast Weltweit-Mitglieder ihr Glück in Hamburg suchen, hat La Hengst etwas anderes vor. Doch ihr Plan, in Berlin Theater zu spielen, will nicht so recht klappen und so geht die damals 25-jährige 1989 schließlich auch nach Hamburg, um eine eigene Band zu gründen.</p>
<p>Das alles erzählt sie ohne den kleinsten Hauch von Nostalgie in ihrer Stimme, gleichwohl hat ihr die Zeit viel bedeutet. In Hamburg findet sie gleichgesinnte Musikerinnen. Die Formationen heißen die Mobylettes und Die Braut Haut Ins Auge. Sie orientieren sich am Punk und an den emanzipierten Riot Grrrls aus den USA. „Anfang der Neunziger hatte ich das Gefühl, es gibt ganz viele Musikerinnen, mit denen man sich anfreunden kann. Und wenn man sich erstmal auf die Suche begibt, dann fallen einem auch immer mehr auf. Es geht ja nicht darum, den Mangel festzustellen, sondern die Vielfältigkeit zu zeigen.“ Bereits zu dieser Zeit versteht sich La Hengst als Postfeministin. Der Feminismus müsse nicht mehr umgesetzt werden, sie zähle sich schon zur Generation danach. Während sie ihre Füße im Sand vergräbt, fügt sie hinzu, dass sie das heute etwas anders sieht. Man befinde sich immer in irgendeiner feministischen Bewegung. Und La Hengst bezieht Stellung.</p>
<p>Eine Weile lang bildet sie Netzwerke für Musikerinnen und arbeitet als Produzentin. Als sich<br />
Die Braut Haut Ins Auge nach dem Jahrhundertwechsel auflöst, beteiligt sie sich an der Organisation des ersten Ladyfests auf deutschem Boden. Hier soll der Unterrepräsentation<br />
von Frauen in der Kunst- und Musikszene entgegengetreten werden. Solche Veranstaltungen sieht La Hengst heute kritisch: „Das organisierte Netzwerken birgt das Risiko, dass man sich nach außen abschottet. Um das Ladyfest, das meines Erachtens für Männer als auch für Frauen eine sehr offene Sache war, ist nach gewisser Zeit eine Mauer gebaut wurden. Ladyfest ist jetzt in vielen Städten eine Sache von Frauen für Frauen und das interessiert mich nicht.“ Auf ihrer aktuellen CD, Machinette, reimt sie zu sparsamer Instrumentierung: „Dies hier ist kein Gender Studies-Projekt, nein, es geht um unseren gegenseitigen Respekt.“</p>
<p>Musik zu machen ist für La Hengst eine Form der Selbstermächtigung. In ihren Liedern geht es nicht nur ums Frausein, sondern um Träume und Utopien einer besseren Welt. Auf den Alben, die sie in Eigenregie ohne feste Band eingespielt hat, klingt sie zunehmend elektronischer. Vieles entsteht und materialisiert sich in ihrem Schlafzimmer, das mittlerweile wieder in Berlin und nicht mehr in Hamburg steht. Bernadette La Hengst ist eine Selfmade-Woman. Nachts spielt sie in süffigen Clubs, tagsüber ist sie Mutter eines fünfjährigen Mädchens. Manchmal kommen Zweifel auf. Im Lied „Rockerbraut und Mutter“ rätselt sie, wie sie den unterschiedlichen Rollenanforderungen gerecht werden kann.</p>
<p>Zwar nimmt Musik im Kreativleben von La Hengst einen hohen Stellenwert ein, doch sie verfolgt auch zahlreiche andere Projekte. Im linkspolitischen Hörspiel „Der innere Innenminister“ etwa diskutiert sie mit Wolfgang Schäuble, dessen O-Töne zu einem fiktionalen Streitgespräch zusammengemixt wurden. Auf Demonstrationen motiviert sie Protestler mit schauspielerischen Live-Performances. Überhaupt – die Schauspielerei, der lang gehegte Traum, erfüllt sich nun doch auf Umwegen. In Freiburg stellt La Hengst den Soundtrack zur „Bettleroper“, die sich lose an der „Beggar’s Opera“ von John Gay und Johann Pepusch orientiert. Allerdings stehen echte Bettler und Obdachlose auf der Bühne. „Eichbaumoper“ nennt sich ein anderes Theaterprojekt, das Bernadette La Hengst zusammen mit fünf weiteren Künstlern in einer alternativen Kultureinrichtung auf einer U-Bahnstation und gleichzeitigem Autobahnkreuz zwischen Essen und Mühlheim inszeniert. Hier ist sie nicht nur maßgeblich an der Konzeption und Produktion beteiligt, sondern präsentiert sich dem Publikum in einer Szene auch als Librettistin und Schauspielerin. </p>
<p>La Hengst lugt aus dem Strandkorb heraus und blinzelt fröhlich der Sonne entgegen, vor der sich allmählich schwere Wolken auftürmen: „Das Schöne ist, ich kann’s nicht und mach’s trotzdem. Ich muss mich jedes Jahr neu definieren, deswegen kann ich diesen Begriff ‚Musikerin’ gar nicht so fest verankern. Ich bin irgendwie Künstlerin, und das kann alles Mögliche sein.“<br />
Christoph Reimann</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/232/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=232&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Exponiertes Liedgut</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 14:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungskritik]]></category>
		<category><![CDATA[ein Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[fast weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[popliterarische Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Rapsfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[visuelle und akustische Entdeckungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadt.Land.Pop. &#8211; eine Reminiszenz an westfälische Zeiten Der leuchtend gelb blühende Raps ist dieses Jahr zu früh dran. Im Gegensatz zu dem akademischen Besuchergrüppchen, das das abgelegene Haus Nottbeck -fast traditionell- zu spät erreicht. Anfangs wirken die Studierenden noch etwas verloren auf dem großen Hof der denkmalgeschützten Anlage. Rechts eine idyllische Hörinsel, wo sich der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=230&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stadt.Land.Pop. &#8211; eine Reminiszenz an westfälische Zeiten</p>
<p>Der leuchtend gelb blühende Raps ist dieses Jahr zu früh dran. Im Gegensatz zu dem akademischen Besuchergrüppchen, das das abgelegene Haus Nottbeck -fast traditionell- zu spät erreicht. Anfangs wirken die Studierenden noch etwas verloren auf dem großen Hof der denkmalgeschützten Anlage. Rechts eine idyllische Hörinsel, wo sich der geneigte Literaturfreund vertontem Lesestoff hingeben kann. Links eine alte Holzbank im wohltuenden Schattenbad. Irgendwo hier soll eine Ausstellung sein. Kunst und so. Mit Musik.<br />
Und tatsächlich ist das schmucke Anwesen weit mehr als eine willkommene Zwischenstation für erschöpfte Radtouristen, die sich, am extragroßen Erdbeerkuchen labend, vor der Weiterfahrt scheuen. Aus dem ehemaligen Rittergut Haus Nottbeck ist im Laufe der Jahre ein modernes Kulturforum und Literaturmuseum geworden. Hier, irgendwo am Rande des Oelder Ortsteils Stromberg gelegen, trifft Dichtkunst auf bäuerlich-herrschaftliches Flair.<br />
Genau an dieser Stelle findet gegenwärtig die Ausstellung Stadt.Land.Pop. statt.  Das Projekt schlägt eine Brücke zwischen Lyrik und Lyrics. Es versucht, diejenige Rolle nachzuzeichnen, welche die westfälische Provinz einst für die Alternativrock- und Popszene der Hamburger Schule spielte.<br />
Der kleine Hauptausstellungsraum ist knallig und farbenfroh gestaltet. Daran müssen sich auch erstmal die Studenten gewöhnen, die mittlerweile ins Innere des Kulturguts vorgedrungen sind und sich -durchaus interessiert- auf den wenigen Quadratmetern tummeln. Sprachmächtige Textzeilen, Plattencover und Fotos an den pinkfarbenen, schachbrettartigen Wänden erwecken das ansonsten eher eintönige Literaturmuseum zum Leben. Ein Hauch Musikgeschichte weht durch das Gemäuer. So wirken die Ausstellungsstücke ein wenig wie die Rückspultaste eines Kassettenrekorders aus vergangenen Zeiten. Einzig das Lallen des Magnetbands fehlt.<br />
Federführend bei der Ausstellung agierte die Literaturkommission für Westfalen in Zusammenarbeit mit den Universitäten Paderborn und Münster. Das Projekt zeigt das Leben und Werk ausgewählter Künstlerinnen und Künstler, die zweierlei gemeinsam haben: eine geografische Keimzelle sowie ihr literarisch orientiertes Songwriting. War es doch insbesondere das elegante Spiel mit der Deutschsprachigkeit, welches Bernd Begemann, Bernadette La Hengst, Die Sterne, Erdmöbel und Blumfeld auszeichneten.<br />
Mit dem Label Fast Weltweit schufen sie sich ihre eigene musikalische Heimat und damit etwas, was ihnen gehörte – und nicht der Elterngeneration. Sie verpassten dem deutschen Lied eine zeitgemäße Form, übten sich in Gesellschaftskritik und rebellierten gegen das Spießertum. Dabei ersetzten die Künstler Alltagskonkreta durch Abstraktionen und intertextuelle Verweise. Entstanden sind so subversiv anmutende, lesbare Songs, die im Schatten der hektischen Musikindustrie ihre eigenen literarischen Räume entfalteten. „Kaum jemand hörte uns, die meisten haben uns gespürt“, sagt Bernd Begemann. Damit beschreibt er das, was auch die Ausstellung aufgreift. Ein Gefühl.<br />
Begemann stammt aus dem beschaulichen Kurstädtchen Bad Salzuflen, genauso wie Bernadette La Hengst, die anfangs mit ihrer rosafarbenen Gitarre als Straßenmusikerin durch Deutschland trampte: „Wir sind laut geboren, und wollen nicht leise vergehen und dazwischen bemühen wir uns, nicht stillzustehen.“ Stillstand lässt auch der moderne Ausstellungsraum, der die Literarizität der Lieder zum Thema hat, kaum zu. Zu viel gibt es zu entdecken – visuell und akustisch. Denn neben den Zitaten und Fotos läuft im Hintergrund ein Audiozusammenschnitt. Musik und Stimmen, die vielerlei eindrückliche Geschichten erzählen.<br />
Im Kellergewölbe geht sie weiter, die popliterarische Spurensuche. Ein wenig muffig und dunkel ist es hier, beinahe so wie in einem schummrigen Beatkeller der Achtziger. Ein Student stößt sich den Kopf, dabei hängt an der Wand ein Warnschild. Zugegeben, es ist nicht ganz so auffällig wie die im Gang stehende, nostalgische Vierspurtonbandmaschine. Eine Tascam 22-2.<br />
Überall hängen vergilbte Originaltexte. Kaum lesbare Kugelschreiberkritzeleien, deren Geschichte sie selbst erzählen. Hier und dort liegen ein paar selbstgemachte Flyer, wie man sie heute nicht mal in einer Uni-Mensa fände. Zeitungsschnipsel und Kassettensamples zeugen von den ersten Jahren des Fast Weltweit-Labels, das stets an einen guten Freundeskreis erinnert. Dank der Liebe zum Detail und all der persönlichen Reliquien entsteht in den Niederungen der Ausstellung eine sehr dichte und authentische Atmosphäre.<br />
Der Vorwurf, Stadt.Land.Pop. sei zu klein und zu weit außerhalb, entkräftet sich insofern, als diese Eigenschaften nur allzu charakteristisch sind für die westfälische Popszene der Achtziger. Genau diese durchleuchtet das Projekt durchaus erschöpfend – erschöpft scheinen jetzt auch die Studierenden. Deswegen gibt es jetzt noch Kaffee und Erdbeerkuchen. Dann kommt ihr Großraumtaxi.	    </p>
<p>Christopher Kulling</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/230/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=230&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Generationskonflikt im Museum</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 06:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Junge und andere Museumsbesucher]]></category>
		<category><![CDATA[Pop- und andere Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Universal Tellerwäscher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahl der jungen Museumsbesucher ist in den letzten Jahren im Vergleich zur Masse in der Regel verschwindend gering. Das heißt jedoch nicht, dass das die junge Generation nichts für Kultur übrig hätte. Sie definiert sich allerdings etwas anders: Über die Popkultur. Wie die Geschichte vom Universal Tellerwäscher, die Die Sterne in ihrem gleichnamigen Song [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=221&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl der jungen Museumsbesucher ist in den letzten Jahren im Vergleich zur Masse in der Regel verschwindend gering. Das heißt jedoch nicht, dass das die junge Generation nichts für Kultur übrig hätte. Sie definiert sich allerdings etwas anders: Über die Popkultur.</p>
<p>Wie die Geschichte vom Universal Tellerwäscher, die Die Sterne in ihrem gleichnamigen Song besingen, kommt ihre eigene Erfolgsgeschichte der des amerikanischen Traums gleich. Aus der ostwestfälischen Provinz, die aus der Sicht anderer Regionen meist belächelt wird, stammen einige erfolgreiche deutsche Popmusiker der Achtziger und Neunziger, darunter unter anderem Die Sterne und Blumfeld. Diese mussten die Provinz allerdings erst hinter sich lassen, um berühmt zu werden. Ihr Weg führte sie ab dem Ende der Achtziger Jahre nach Hamburg, wo sie Teil einer musikalischen Jugendbewegung, der Hamburger Schule wurden. Die Hamburger Schule steht besonders für den selbstverständlichen Gebrauch der deutschen Sprache in der Popmusik und ließ speziell für die Musiker Karriereträume wahr werden ließ. Zurück in der Provinz blieb das Tonstudio FastWeltweit in der die Erfolgsgeschichte begann. In Bad Salzuflen, einer Stadt, in der der demographische Wandel, nach dem Eindruck der Songwriterin Bernadette La Hengst, bereits in ihrer Jugend den Höhepunkt erreicht hatte, fanden die Musiker weder das passende Publikum noch die Ihnen nach ihrer Ansicht gebührende Anerkennung. Dies war einer der Gründe warum z.B. Bernadette La Hengst ihre Heimat für Berlin verließ, um später den anderen Musikern nach Hamburg zu folgen.<br />
Neben dem Tonstudio und dem Produzenten steht unter anderem die Entwicklung vom Tellerwäscher, zwar nicht zum Millionär, jedoch zum erfolgreichen Popstar im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung Stadt.Land.Pop. im Kulturgut Haus Nottbeck, dem westfälischen Literaturmuseum in Stromberg. Mitten auf dem Land befindet sich das malerische Gut, das mit seiner Dauerausstellung über die westfälischen Literaten kaum junges Publikum anzieht. „Die aktuelle Sonderausstellung lockt neben Schulklassen auch Studenten aus Paderborn, Münster und Bielefeld in unser kleines Stromberg.“berichtet die freundliche, junge Dame am Empfang des Museums. Dass die jungen Leute die Popkultur der Hamburger Schule bereits mit der Muttermilch aufgenommen haben und sich durch die poppige und besonders multimediale Ausstellung nicht abschrecken lassen, wie das ältere Besucher häufig tun, fällt sofort auf. Den älteren Besuchern reicht meist ein kleiner Blick in die Ausstellung, tiefer in die Materie eintauchen wollen sie aber offenbar nicht. Vielleicht schrecken die grellen Farben oder die vielen Medien ab, möglicherweise auch die vielen jungen Leute, deren rudelartiges Auftreten für den Stromberger Museumsbesucher im Allgemeinen eher ungewöhnlich ist. Vielleicht erkennen sie aber auch die literarische Verbindung zwischen Popmusik und Literatur nicht oder wollen sie nicht sehen. Dabei sind sich der Begriff &#8216;Lyrik&#8217; und das englische &#8216;lyrics&#8217; nicht nur zufällig so ähnlich. Viele Songtexte der Hamburger Schule behandeln Themen genauso oder ähnlich wie lyrische Texte und sind oft tiefgründiger als sie auf den ersten Blick scheinen, arbeiten mit dem Text gegen die Musik selbst oder mit ihr.<br />
Die Verbindung von Freizeitspaß, Musik, Popkultur und ein bisschen eigener Geschichte steht für die jugendlichen Besucher der Museen im Mittelpunkt. Ältere Generationen sind im Heimatmuseum Haus Nottbeck eher auf der Suche nach der Verbindung zwischen Kultur und Bildung, aber auch sie suchen häufig nach einem Stück eigener Geschichte und eigenem Lebensgefühl. Dass die Popkultur aus der Lyrik wie der Phönix aus der Asche entstanden ist, scheint für beide Generationen schwer nachvollziehbar und doch gelingt es dem westfälischen Literaturmuseum diese Verbindung mit der Ausstellung wenigstens ein bisschen deutlicher zu machen. Die kostenlose Sonderausstellung Stadt.Land.Pop läuft noch bis zum 03. Mai 2009 und hilft zu verstehen, warum die junge Generation soviel für Musik und neue Medien übrig hat und warum es der alten Generation so viel Spaß macht ins Museum zu gehen.</p>
<p>Amélie Förster</p>
<p>Literaturhinweise:</p>
<p>Fischer, Björn: Die Lyrik der späten Hamburger Schule (1992-1999) &#8211; Eine intermediale Untersuchung; Grin Verlag, München/Ravensburg 2007. ISBN 978-36388-669-58 </p>
<p>Moritz Baßler, Walter Gödden, Jochen Grywatsch und Christina Riesenweber (Hrg.): Stadt.Land.Pop &#8211; Popmusik zwischen westfälischer Provinz und Hamburger Schule. Aisthesis, Bielefeld 2008. ISBN 3-89528-708-3.</p>
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		<title>Buchstabe: „B“ Eine Runde „Stadt.Land.Pop“ mit Blumfeld</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 06:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Brake bei Bielefeld]]></category>

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		<description><![CDATA[„Stadt. Land. Pop.“ lautet der Name einer Ausstellung über die Anfänge einer ganz speziellen Richtung der deutschsprachigen Popmusik. Gezeigt wird sie in dem kleinen Dorf Stromberg – irgendwo weit ab vom Schuss in der ostwestfälischen Provinz. Es geht um die Hamburger Schule. Aber was hat die große Metropole mit Ostwestfalen zu tun? Ganz einfach, eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=217&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Stadt. Land. Pop.“ lautet der Name einer Ausstellung über die Anfänge einer ganz speziellen Richtung der deutschsprachigen Popmusik. Gezeigt wird sie in dem kleinen Dorf Stromberg – irgendwo weit ab vom Schuss in der ostwestfälischen Provinz. Es geht um die Hamburger Schule. Aber was hat die große Metropole mit Ostwestfalen zu tun? Ganz einfach, eine Vielzahl der Begründer der genannten musikalischen Bewegung stammt aus der verschlafenen Provinz an der Grenze zu Niedersachsen. Aber verschlafen, das war nichts für die jungen Wilden. Sie wollten es krachen lassen, was die poppige Ausstellung mit Hilfe knalligen Farben, provokativen Texten und deutschsprachiger Musik deutlich herausarbeitet.</p>
<p>Der Name der Ausstellung erinnert an das beliebte Spiel aus Kindertagen. Wer kennt es nicht? Vor allem auf Klassenfahrten hieß es immer: „Komm, lass uns ’ne Runde spielen!“ Also gut, warum eigentlich nicht? Los geht’s. Buchstabe: „B“! Mal überlegen… Stadt: Bielefeld. Land: Klar, Bundesrepublik. Pop: Blumfeld.</p>
<p>Das passt ziemlich gut, vor allem wenn man bedenkt, dass die 1990 gegründete Band Blumfeld, die u.a. neben Bernadette La Hengst und Die Sterne Teil der Hamburger Schule war, im weitesten Sinne ihren Ursprung in Bielefeld hatte. Machte doch Bandgründer Jochen Distelmeyer genau hier in der Leinenstadt seine ersten musikalischen Gehversuche. Aus der sogenannten Großstadt Bielefeld hat es den jungen Musiker damals dann aber nach Hamburg, in die große Metropole, zum Tor zur Welt, getrieben. Hier war das Pflaster heißer, die Welt größer und die Möglichkeit sich musikalisch auszutoben definitv gegeben. Ganz im Gegensatz zu Distelmeyers Heimatort.</p>
<p>Beim Erkunden der Ausstellung stolpert man über das entscheidende Detail: Distelmeyer wohnte nicht einmal wirklich in Bielefeld. Vielmehr kam der Enkel eines Zahnarztes aus einem Viertel, das lediglich wie ein Anhängsel an die Stadt wirkt: Brake bei Bielefeld. Ein kleiner beschaulicher Stadtteil, der durch seine Randlage im Norden der Stadt beinahe eigenständig wirkt – war er schließlich auch mal. Bestärkt wird dieser Eindruck auch noch durch das kleine Wörtchen „bei“ im Namen. Distelmeyer kommt also eher vom Land als aus der Stadt. Ein Umstand den er mit vielen seiner Sangeskollegen aus der Hamburger Schule teilt. Bernadette La Hengst stammt zum Beispiel aus dem kleinen Kurort Bad Salzuflen. Das Durchschnittsalter der Bewohner dürfte dort jenseits des Renteneintrittsalters liegen. Scheinbar ist es also kein Wunder, dass es Distelmeyer irgendwann an die Elbe zog. Natur, Herzlichkeit und Ruhe, wie man sie in einem Dorf erlebt, sind sicherlich nicht schlecht, aber gerade Letztere waren für Distelmeyer und Kumpanen mit Sicherheit ein Problem: In der Dorfidylle ist für mehr als musikalische Gehversuche einfach kein Platz. Würden doch Beschaulichkeit und Frieden damit deutlich beeinträchtigt, ja sogar zerstört.</p>
<p>Bleibt am Ende nur eine neue Runde Stadt. Land. Pop. mit dem Buchstaben „B“.<br />
Land: Bundesrepublik. Pop: Blumfeld. Ach ja, und Stadt: Bloß nicht Brake bei Bielefeld.</p>
<p align="right">Ariane Rogge</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/217/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=217&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ortlos, aber nicht wortlos Bernadette La Hengst kommt für ein Konzert nach Bielefeld</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 06:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin oder Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[HUAH!]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich bin hier groß geworden in diesem Dorf am Ende der Welt / Manchmal denke ich, ich bin noch gar nicht geboren/ in diesem Dorf am Ende der Welt / ich wache auf und gehe verloren / in diesem Dorf am Ende der Welt, am Ende der Welt“ heißt es auf dem Album Machinette. Kaum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=213&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin hier groß geworden in diesem Dorf am Ende der Welt / Manchmal denke ich, ich bin noch gar nicht geboren/ in diesem Dorf am Ende der Welt / ich wache auf und gehe verloren / in diesem Dorf am Ende der Welt, am Ende der Welt“ heißt es auf dem Album Machinette. Kaum zu glauben, aber Bernadette La Hengst, innovative und vielseitige Künstlerin, wuchs als Tochter eines Orthopädiegeschäftsführers im Kurort Bad Salzuflen auf. Viele Musiker der Musikbewegung Hamburger Schule stammen aus der ostwestfälischen Provinz, unter anderem Frank Spilker, Sänger der Band Die Sterne oder Jochen Distelmeyer, Kopf von Blumfeld. La Hengst lernte bereits zu Schulzeiten Spilker und mit ihm die anderen Mitglieder des Labels Fast Weltweit kennen. Schon länger hatte sie sich als Musikerin und Songschreiberin probiert, nun entschloss sie sich, ihre erste eigene Platte aufzunehmen. Dass sie das einzige Mädchen im Kreis der Musiker war, schüchterte sie nicht ein, ganz im Gegenteil: „Was die Jungs konnten, das konnte ich auch!“ sagt die 42-Jährige im Interview.<br />
Auch wenn ihre Heimat nicht frei von künstlerischen Inspirationen und Möglichkeiten war,  Bernadette La Hengst wollte schon damals mehr, fühlte sich eingeengt in ihrer kleinbürgerlichen Heimatstadt und zog, anders als die meisten ihrer männlichen Kollegen zunächst nach Berlin. Hamburg sei ihr damals „zu sauber“ gewesen, sagt sie. Von 1987 bis 1989 arbeitete sie dort als Schauspielerin. Doch die lebhafte Künstlerin hält es nicht lange in einer Stadt. „Diese Welt ist groß, / und ich bin nicht alleine, / und das Leben ist zu kurz, / um an einem Ort zu bleiben“ singt sie später in Copy me (I want to travel) auf ihrem zweiten Soloalbum La Beat. Im Jahr 1989 ging sie dann doch nach Hamburg und dort weiter ihrer musikalischen Karriere nach. Sie gründete die Punkband HUAH, war Mitglied der Beatband Mobylettes. Nach der Auflösung der Riot-Girl-Band und einzigen Frauenband der Hamburger Schule Die Braut haut ins Auge begann La Hengst 2002 ihre Solokarriere und verschönerte ihren bürgerlichen Nachnamen Hengst mit einem „La“. Bis heute hat sie drei Alben veröffentlicht. Ihr aktuelles Album Machinette (veröffentlicht im April 2008) lässt sich am ehesten als Pop beschreiben, ist aber, wie vermutet, viel mehr als das: Elektronisch und punkrockig, politisch und leichtfüßig, witzig und ehrlich. Ihre Texte sind innovativ und unverbraucht, haben aber dennoch oder gerade deshalb Ohrwurmcharakter. Sie sind oft feministisch, aber nicht frustriert oder verbittert, wie es Feministinnen oft vorgeworfen wird. „Und das Beste ist das zu wollen, was es noch gar nicht gibt / denn die Ketten, die fallen, machen die schönste Musik“ singt sie stattdessen in Freiheit ohne Sicherheit.<br />
Bernadette La Hengst ist eine unabhängige Frau, die immer neue Wege findet, sich künstlerisch zu verwirklichen. Ob als Musikerin, Schauspielerin oder Mitorganisatorin des Hamburger Ladyfests. Ob als politische Aktivistin am Rande des G8-Gipfels in Heiligendamm oder in einem eher belanglosen Pop-Duett mit Dr. Renz von Fettes Brot („Das allererste Mal“, erschienen auf dem Album „Strom und Drang“).<br />
Auf ihrer Homepage heißt es: „Machinette ist ortlos und sucht Utopien und Widersprüche zwischen den Dörfern am Ende und den Metropolen am Anfang der Welt.“ Ganz bis ans Ende der Welt kommt sie auf ihrer Tour zwar nicht, aber immerhin spielt sie das letzte Konzert im Bielefelder Jugendzentrum Kamp und stattet damit ihrer Heimat Ostwestfalen zumindest einen kurzen Besuch ab.  </p>
<p>Annika Reith</p>
<p>Bernadette La Hengst live<br />
am Samstag, 25. April im Kulturkombinat Kamp, Niedermühlen-kamp 43 in Bielefeld. Der Einlass ist um 20 Uhr, das Konzert beginnt um 21 Uhr.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/213/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=213&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ohrensessel</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 13:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitere]]></category>
		<category><![CDATA[bad salzuflen]]></category>
		<category><![CDATA[bernd begemann]]></category>
		<category><![CDATA[die befreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Sessel für die Ohren – Bernd Begemanns Homepage macht nicht nur kostenloses hören seiner Songs möglich: „Ohrensessel“, so könnte man das Möbelstück beschreiben, das dem Hörer kostenlos durch Begemanns Lieder in die Wohnung gestellt wird, wenn man ihm und „Die Befreiung“ lauscht. Sich hinsetzen und fallen lassen, Begemanns Musik erzeugt Klänge an die man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=202&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Sessel für die Ohren – Bernd Begemanns Homepage macht nicht nur kostenloses hören seiner Songs möglich: „Ohrensessel“, so könnte man das Möbelstück beschreiben, das dem Hörer kostenlos durch Begemanns Lieder in die Wohnung gestellt wird, wenn man ihm und „Die Befreiung“ lauscht. Sich hinsetzen und fallen lassen, Begemanns Musik erzeugt Klänge an die man sich gerne anschmiegt, auch wenn man sie vielleicht zum ersten Mal hört.</p>
<p>Melancholisch angehauchte Gitarrenmusik garniert mit einfachen und doch tiefgründigen Texten. Begemanns Lieder bestechen nicht durch ihre Komplexität, sondern durch ihr Gefühl von Geborgenheit  und vom unbeschwerten Dasein. In Songs wie „Unten am Hafen“ oder „Bist Du Dabei“ kann man die Unbeschwertheit fast greifen. Lieder voller Freundschaft und Liebe  und einem Hauch Träumerei, die einem das Gefühl geben gut aufgehoben zu sein und auch Undenkbares schaffen zu können. „Bist Du dabei“ &#8211; Drei Jungs treffen sich Samstagabends um ziellos mit dem Auto umher zu fahren. Zusammen losziehen und die Welt entdecken, das Abenteuer annehmen, mit vollem Tank und ohne bestimmtes Ziel die Welt erobern. Durch Bad Salzuflen brettern? Oder doch nach Italien? Egal, mal sehen was die Nacht bringt! Anschnallen! Losfahren! Freiheit spüren! Freundschaft leben! </p>
<p>Die „Deutsche Hymne ohne Refrain“ macht zu verträumtem Gitarrensound deutlich, was das Leben in unserem Land wirklich ausmacht. Begemann belustigt sich an klischeehaft sauberen Fußgängerzonen und Papiercontainern, die in Wirklichkeit nur einen nichtig kleinen Eindruck auf das Leben machen. Viel  wichtiger ist der  ganz eigene Charme jeder einzelnen Stadt und Siedlung, der Geruch nach gewaschenen Autos und enttäuschter Hoffnung. Deutschland ist mehr als seine Klischees. Die gesangliche Beschreibung von zierlichen Bächen, hässlichen Straßen, mächtigen Trassen und lauten Fabriken vermittelt den tiefen Eindruck von Erlebtem, von einer Art gemütlicher Lebendigkeit. Man hat das Gefühl, als mache man einen Rundflug über das Land. Man taucht ein in verschiedenste Facetten und auch gemeinhin nicht so schön empfundene Dinge erscheinen romantisch und einzigartig, man wird Teil eines großen Ganzen. Wie schön es doch sein kann in unserem Land zu leben, denkt man. Diese besondere Perspektive, die sonst vielleicht vor lauter Stress und Problemen nicht zugänglich ist, wird in Begemanns „Ohrensessel“ zum Erlebnis!</p>
<p>Gemütlichkeit, Geborgenheit, Zusammenhalt, Liebe. „Christiane das Mädchen vom CVJM“, „Wir werden tanzen“ , „Liebe ist echt“ oder „Ich habe nichts erreicht außer Dir“. Lieder strotzen nur so vor Zweisamkeit strotzen, zeigen die Liebe als einzig wahres Gefühl und die vielen Wege, die die Liebe gehen kann. Die Songs widmen sich dem liebenswerten Mädchen, welches mit Kindern im Gemeindehaus bastelt, dem Liebesurlaub zwischen Strand und Dünen, dem magischen Tanz mit der Frau seiner Träume, oder der schier unlösbaren Aufgabe Dessous souverän zu öffnen. Wieder ist es die Perspektive eines entfernten Beobachters, die dem Hörer jedes kleine Detail aufsaugen lässt. Begemanns Texte sind hier schon keine Klänge mehr, sie wirken oftmals wie Bilder, als wenn man  im  Fernsehsessel sitzend eine bunte Welt von der Mattscheibe ins Gehirn saugt. </p>
<p>Eins ist klar: Wer „Begemann und Die Befreiung“ ein Ohr schenkt, der bekommt es mit Situationen aus dem Leben zu tun, unterlegt mit oftmals verträumten Gitarrentönen. Wer oberflächlich denkt, der ist bei Begemann fehl am Platz. Seine Texte gehen in die Tiefe, versuchen das  Wahre des Lebens zu erfassen. Wer Bernd Begemanns Lieder hört, der hört nicht nur Bernd Begemanns Lieder, sondern auch ein großes Stück Bernd Begemann und ein großes Stück gelebte Gemütlichkeit.</p>
<p align="right">Dennis Stolz</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/202/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=202&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Frank Spilker im Portrait</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 13:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[arthur dent]]></category>
		<category><![CDATA[christoph leich]]></category>
		<category><![CDATA[die antwort]]></category>
		<category><![CDATA[die sterne]]></category>
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		<description><![CDATA[„Humor ist ohne eine gewisse Traurigkeit irrelevant“ Sein Markenzeichen ist die unverwechselbare Stimme, die Ihn in den neunziger Jahren zum Frontmann der Hamburger Band „Der Sterne“ machte. Sein Talent ist das Schreiben von Texten, die hintersinnig und ironisch sind und sich zitatenreich zwischen Politik und Privatem bewegen. Der es schafft mit wenig Worten große Gedanken [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=194&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Humor ist ohne eine gewisse Traurigkeit irrelevant“</strong></p>
<p>Sein Markenzeichen ist die unverwechselbare Stimme, die Ihn in den neunziger Jahren zum Frontmann der Hamburger Band „Der Sterne“ machte. Sein Talent ist das Schreiben von Texten, die hintersinnig und ironisch sind und sich zitatenreich zwischen Politik und Privatem bewegen. Der es schafft mit wenig Worten große Gedanken zu erzeugen. Dessen schnöseliger, manchmal unverständlicher Gesang, einen die Ohren spitzen lässt.<br />
Ein Mann, der trotz seiner Größe immer etwas schüchtern und melancholisch wirkt, obgleich seine Augen verraten, dass hinter dieser Fassade ein wacher Beobachter lauert. Er hat deutsche Musikgeschichte geschrieben und denkt nicht daran damit aufzuhören. Die Rede ist von Frank Spilker. </p>
<p>„Bad Salzuflen – ich fühl&#8217; mich wohl“ ist der Slogan der Website des ostwestfälischen Kurorts, in dem Frank Spilker 1966 geboren wurde. Seine Wurzeln liegen hier fest verankert, nicht nur der Herkunft wegen, sondern auch musikalisch. In der kleinen Provinz wurde 1985 das Independent-Label „fast weltweit“ gegründet. Damals dachte wohl niemand daran, welche Bedeutung einst dahinter stecken würde. „fast weltweit“ pflasterte den Weg für die „Hamburger Schule“ und somit für die deutschsprachige Pop-Musik. Die „Hamburg-Ostwestfalen-Verbindung“ entstand durch Mitbegründer Bernd Begemann, der als erster Ostwestfale nach Hamburg ging und seine Band „Die Antwort“ gründete. Durch dieses Verbindungsstück bekamen „fast weltweit“-Bands die Möglichkeit in Hamburg aufzutreten. So auch Frank Spilker. Er spielte zunächst bei „Discount“ und „Arthur Dent“ bis er seine „Sternstunde“ hatte. Er gibt seiner in wechselnder Besetzung auftretenden Band den Namen „Die Sterne“, wie er sagt: „damit das kein anderer mehr tun kann“.</p>
<p>1991 zieht Frank Spilker ebenfalls nach Hamburg und festigt dort seine Band zusammen mit Frank Will an den Tasten, Thomas Wenzel am Bass und Christoph Leich an den Drums. In dieser Besetzung lernt man sie 1992 kennen und in dieser Konstellation prägten sie die „Hamburger Schule“ und die deutschsprachige Pop-Musik bis heute. </p>
<p><em>Eine Leinwand ohne Farbe ist wie eine Melodie ohne Text.</em></p>
<p>Frank Spilker gehört wahrscheinlich zu den besten deutschen Songwritern. Er ist Zeit-, Ohren- und Augenzeuge unserer Zeit. „Ich will durch meine Texte das Bewusstsein stärken, dass es sich lohnt und auch wahnsinnig wichtig ist, gegen Missstände die Stimme zu erheben.“ Frank Spilkers Texte hören sich nicht glatt runter, sondern haben Ecken und Kanten über die man stolpert.  „Das ist eben mein Ich oder meine Identität oder meine Art, mich auszudrücken.[...] Diese Art zu schreiben gehört einfach zu mir, wie eine zweite Haut.“ Aus diesem Grund empfand es Spilker als großes Glück, dass seine Songs und Texte in Hamburg schnell auf offene Ohren stießen und er Teil der Szene wurde. Heutzutage will Frank Spilker das Leben in der Großstadt nicht missen. Ihr verdankt er ein inspiriertes und kreatives Umfeld. Doch nicht nur die Musik hat es ihm angetan, auch die Prosa. So veröffentlichte er ein Online Tournee-Tagebuch und schrieb die Erzählung „Alte Liebe“. Frank Spilker, ein Mastermind. </p>
<p>„Die Sterne“ sind erstmal erloschen und machen Pause. 2006 veröffentlichten sie ihr vorerst letztes Album „Räuber und Gedärm“. </p>
<p>Frank Spilker kann aber nicht still sitzen. Das konnte er schon in der Hamburger Schule nicht. Zu viele Dinge und Ideen schwirren Ihm im Kopf herum, die Platz auf Papier brauchen. Aus diesem Gedankengut  entstand nun im März 2008 „Mit all den Leuten“, sein Solodebüt unter dem Berliner Label „Staatsakt“. Seine Band bekommt den fantasiereichen Namen „Frank Spilker-Gruppe“ (kurz: FS.G). Vielleicht um zu zeigen, dass es sich hierbei um die Person Frank Spilker handelt und nicht um die Gruppe „Die Sterne“. Dieses Projekt ist ein Versuch, seine eigene Musik zu präsentieren. Und so hören wir auf diesem Album leisen und lauten Blues, einen angetrunkenen Chanson, vertrackten No Wave, luftigen Pop, Hammerbeats und Hymnen. Ein roter Faden zieht sich durch das Album, der dem aufmerksamen Hörer nicht entgeht. Frank Spilker beginnt bei der Unsicherheit, der Einsamkeit, dem Teufel Zweifel und endet in der feierlichen Umarmung seiner selbst. Der innere Rückzug wird zum Ausbruch nach Außen, zu einer Lebensumarmung bei vollem, kritischem Bewusstsein. Wer neue Ziele hat, muss neue Wege gehen. </p>
<p>Wer Frank Spilker live sehen will, hat am 03.04.2008, im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde, die Chance dazu. Im Rahmen der Ausstellung „stadt.land.pop“, die sich mit den Künstlern und der Szene der „Hamburger Schule“ beschäftigt, gibt die „Frank Spilker Gruppe“ ein Konzert. 20.00 Uhr ist Beginn. Karten gibt es unter 02529/945590.</p>
<p align="right">Janina Tenge</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/194/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=194&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Spurlos verschwunden?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 13:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wurzeln der sogenannten Hamburger Schule sollen in Ostwestfalen, genau gesagt in der Kleinstadt Bad Salzuflen liegen. Doch was bleibt von der Zeit vor Hamburg? Hat die erfolgreiche Musikbewegung dort ihre Spuren hinterlassen? Kristina Stog suchte nach einer Antwort. Es regnet, als der Zug am Bad Salzuflener Bahnhof die Türen wieder schließt und mich am [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=185&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wurzeln der sogenannten Hamburger Schule sollen in Ostwestfalen, genau gesagt in der Kleinstadt Bad Salzuflen liegen. Doch was bleibt von der Zeit vor Hamburg? Hat die erfolgreiche Musikbewegung dort ihre Spuren hinterlassen? Kristina Stog suchte nach einer Antwort.</strong></p>
<p>Es regnet, als der Zug am Bad Salzuflener Bahnhof die Türen wieder schließt und mich am Bahnsteig zurück lässt. „Völker der Welt, seid ihr bereit – Bad Salzuflen weltweit“ tönt es durch die Kopfhörer in meinen Ohren und die gute Laune des Songs will so gar nicht zu der grauen und irgendwie recht tristen Kulisse passen, vor der ich jetzt stehe.<br />
Ich bin auf Spurensuche, denn hier im ostwestfälischen Bad Salzuflen sollen die Wurzeln der sogenannten „Hamburger Schule“ liegen, die unter anderem von dem Musiker Bernd Begemann, der Stimme in meinem Ohr, geprägt wurde.<br />
Die „Hamburger Schule“, eine Musikbewegung, die in den 80er Jahren in Hamburg entstand, öffnete damals ein völlig neues Kapitel deutschsprachiger Popmusik: Sie stand vor allem für kritisch- reflektierende, literarische Songtexte und brachte namhafte Künstler und Bands wie Blumfeld, Tocotronic, Die Sterne oder Bernadette LaHengst hervor. Heimat einiger dieser Künstler, wie z.B. Frank Spilker, Sänger von „Die Sterne“ oder eben Bernd Begemann, damals noch mit der Band „Die Antwort“, ist jedoch nicht die Millionenstadt an der Elbe , sondern die ostwestfälische Provinz, in der ich mich gerade befinde.</p>
<p>Die Suche nach den Wurzeln der Hamburger Schule beginnt, die Suche nach Spuren, nach Erinnerungen, nach Verbindungen. Die ersten Eindrücke werden in der Stadt gesammelt.  „Sagt Ihnen der Begriff „Hamburger Schule“ etwas?“ möchte ich wissen. „Hamburger Schule? Nie gehört!“, so ein alteingesessener Einwohner  „Und Bernd Begemann&#8230;oder Bernadette LaHengst?“ „Hengst&#8230;Keine Ahnung“ sagt ein anderer, schüttelt den Kopf. Die Suche geht weiter: Bei jungen Leuten, älteren Leuten, auf der Straße, bei der Zeitung, im Rathaus. Doch von Hamburger Schule keine Spur. Wen man auch fragt &#8211; die Musik scheint unbekannt, die dazugehörigen Namen auch. Große Ahnungslosigkeit in der kleinen Stadt. Dabei wurden einige der Bands der Hamburger Schule Mitte der 90er Jahre bundesweit bekannt und erfolgreich, wie zum Beispiel Tocotronic, und durch diesen Erfolg erlangten auch viele andere deutschsprachige Gitarrenbands eine höhere Popularität, auch wenn sie von ihrer Ästhetik nicht der Hamburger Schule zu zuordnen waren. Heute sucht man in Bad Salzuflen sogar vergebens nach CDs dieser Bands, die zumindest ein kleiner Hinweis auf die Hamburger Schule sein könnten. „Blumfeld&#8230;“, überlegt der Verkäufer in einer Musikabteilung, „machen wohl deutsche Musik.. sonst würden die ja nicht Blumfeld heißen. Und Die Sterne heißt das Album?“.<br />
Ich bin überrascht von so wenig Lokalpatriotismus.</p>
<p><strong>Es wird kalt in Bad Salzuflen und ich mache mich mit dem Bus auf den Weg aus der Stadt heraus, durch ein Stück Wald, in der Hoffnung gerade hier die heißeste Spur zu der Verbindung Ostwestfalen – Hamburger Schule zu verfolgen: Frank Werner von Fast Weltweit.</strong></p>
<p>Das Label Fast Weltweit wurde 1985 von dem damaligen Studenten Frank Werner, gemeinsam mit Bernd Begemann und Michael Girke, damals Mitglied der Band „Jetzt!“, im Hinterzimmer einer kleinen Kneipe in Herford gegründet und zog dann nach Bad Salzuflen. Man veröffentlichte Singles und Kassettensampler. Mit dabei waren neben Frank Spilker und Bernadette LaHengst auch der heutige Kabarettist Achim Knorr, die „Time Twisters“, sowie Jochen Distelmeyer von Blumfeld, damals noch unter dem Namen „Bienenjäger“.<br />
Das Label gibt es heute nicht mehr; die „Weltweits“ sind in Hamburg. Außer Frank Werner. Gerne denkt er an die für ihn sehr wichtige, spannende und herausfordernde Zeit zurück. „Fast Weltweit war ein kleines Netzwerk und viel hat einfach im Privaten in Wohnungen stattgefunden und man hat sich gegenseitig besucht, sich Songs vorgespielt, diskutiert und dann Dinge unternommen“. Auch heute hat er noch Kontakt mit den verschiedenen Künstlern, zum Beispiel mit Frank Spilker, den er traf, als dieser vor ein paar Wochen zu Besuch bei seinen Eltern in Bad Salzuflen war. „Mit Bernd habe ich vor ein paar Tagen gemailt. Die anderen sehe ich auch in größeren Abständen. Zu Jochen hatte ich sehr lange keinen Kontakt mehr, habe aber vor ein paar Tagen mit ihm telefoniert.“</p>
<p>Plötzlich ist man ganz nah dran an der Hamburger Schule, durch das, was Frank Werner aus der Zeit von Fast Weltweit erzählt &#8211; und er scheint es gerne zu erzählen.<br />
Ob es außer Fast Weltweit noch Spuren der Hamburger Schule in Bad Salzuflen gibt, möchte ich wissen. „Die besagte Schule ist vielleicht dort zu finden wo heute noch Konzerte stattfinden; definitiv nicht in Salzuflen“ bestätigt er den Eindruck, den auch ich in dieser Stadt gewonnen habe. Es würden zu Stadtfesten eher Top-Forty Cover Bands von bundesweit agierenden Agenturen gebucht, „die den Kleinbürgern zu Bockwurst und Glühwein ACDC oder Schlagerfeeling vermitteln“. Kleine regionale Bands hätten hier keine Chance; das Jugendzentrum sei an die Stadtgrenze in ein Industriegebiet verlagert worden.<br />
Eine Verbindung zwischen Ostwestfalen und Hamburg sieht er in den Eltern der Künstler, die noch in Bad Salzuflen, sowie in Herford und Bielefeld leben.</p>
<p>Es geht zurück zum Bahnhof, und die Spurensuche endet, wo sie angefangen an.<br />
Es gibt sie doch, die Spuren der Hamburger Schule in Bad Salzuflen, aber es sind wohl, wie auch Frank Werner meint, „mehr die Menschen und ihre wechselseitigen Beziehungen“, die diese ausmachen. Und auch wenn Bernd Begemann in „Bad Salzuflen weltweit“ mit so viel Humor und Verbundenheit über seine Heimat singt, ist die Hamburger Schule doch wohl eher da zu finden, wo sie hingehört – in Hamburg.</p>
<p align="right">Kristina Stog</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/185/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=185&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Popmusik trifft Literatur – Erfolgsmusik aus Westfalen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 12:50:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Ausstellung der etwas anderen Art eröffnet das Museum für Westfälische Literatur im Kulturgut Haus Nottbeck am 27. November 2008 in Oelde. Das Projekt mit dem Titel „Stadt.Land.Pop“ behandelt bekannte westfälische Popbands, sowie Solokünstler und ihr Literaturverständnis. Beleuchtet wird die Musikszene der Hamburger Schule in den 90er Jahren, welche ihren Ursprung nicht in einer schillernden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=179&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Ausstellung der etwas anderen Art eröffnet das Museum für Westfälische Literatur im Kulturgut Haus Nottbeck am 27. November 2008 in Oelde.</p>
<p>Das Projekt mit dem Titel „Stadt.Land.Pop“ behandelt bekannte westfälische Popbands, sowie Solokünstler und ihr Literaturverständnis.<br />
Beleuchtet wird die Musikszene der Hamburger Schule in den 90er Jahren, welche ihren Ursprung nicht in einer schillernden Metropole wie Berlin oder Hamburg hat, sondern in der westfälischen Provinz, genauer gesagt Bad Salzuflen und Ostbevern.<br />
Die Ausstellung ist nicht nur für Liebhaber des deutschsprachigen Underground-Rock einen Besuch wert, sondern für alle, die an regionaler Musik- und Literaturgeschichte interessiert sind. Diverse Ausstellungsstücke, von Songtexten über Pressematerial bis hin zu LP- und CD -Cover, gewähren einen Einblick in die musikalische Szene. Besonderen Wert wird auf die anspruchsvollen Texte der Musiker gelegt, welche auszugsweise in der Exposition zu sehen sein werden. Dadurch wird eine Verbindung zwischen der Bewegung des literarisch orientierten Songwritings und der Herkunft der Künstler geschaffen. Dass dies kein Widerspruch sein muss zeigt die gelungene Umsetzung der Ausstellung.<br />
Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der LWL-Literaturkommission für Westfalen in Kooperation mit der Universität Paderborn, sowie dem germanistischen Institut der Universität Münster. Neben seltenen Exponaten aus der Musikkarriere heimischer Künstler, zu deren prominentesten Vertretern die Band Blumfeld zählt, wird den Besuchern bis zum 19. April ein umfangreiches Konzertprogramm geboten. Als Highlights werden unter anderem die Frank &#8211; Spilker &#8211; Gruppe, Bernd Begemann &amp; Die Befreiung sowie die Band Erdmöbel, welche das Auftaktkonzert zur Ausstellungseröffnung gibt, auf dem Kulturgut Haus Nottbeck zu sehen und hören sein.<br />
Karten für die Konzerte sind auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, im Forum Oelde und beim „Die Glocke-Kartenservice“ erhältlich.</p>
<p align="right">Sabrina Tegethoff</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/179/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=179&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Popmusik aus Ostwestfalen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 22:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Oelde- Das Kulturgut Haus Nottbeck zeigt ab dem 27. November 2008 die Ausstellung Stadt.Land.Pop. Gegenstand der Ausstellung ist das Verhältnis ostwestfälischer Künstler zur Hamburger Schule, in Verbindung mit regionaler Literaturgeschichte. Dem zugrunde liegt die Tatsache, dass viele Künstler der Hamburger Schule, einer in den 1990er Jahren bekannt gewordenen Musikbewegung aus Ostwestfalen, insbesondere aus Bad Salzuflen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=167&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oelde-</strong> Das Kulturgut Haus Nottbeck zeigt ab dem 27. November 2008 die Ausstellung </p>
<p><strong>Stadt.Land.Pop.</strong></p>
<p>Gegenstand der Ausstellung ist das Verhältnis ostwestfälischer Künstler zur Hamburger Schule, in Verbindung mit regionaler Literaturgeschichte. Dem zugrunde liegt die Tatsache, dass viele Künstler der Hamburger Schule, einer in den 1990er Jahren bekannt gewordenen Musikbewegung aus Ostwestfalen, insbesondere aus Bad Salzuflen stammen.</p>
<p>Die bekanntesten Vertreter der Bewegung sind Bernd Begemann und Blumfeld. Jedoch haben diese Künstler ihre kreative Befreiung nicht in Bad Salzuflen erlebt, sondern in der verruchten Szene der Hansestadt Hamburg. In der heimatlichen Provinz herrschte eher eine Leere und Melancholie, die auch in so manchem Songtext in literarischer Weise anklingt. Erst in Hamburg öffneten sich für die Künstler die Tore zur Kreativität und von dort aus eroberten sie die deutschsprachige Popwelt. </p>
<p>Der Werdegang der Künstler wird mit einer Vielfalt von Exponaten sorgfältig nachgezeichnet. Darunter sind Songtexte, Videos, Interviews und Selbstdarstellungen.<br />
Als Besonderheit der Ausstellung findet jeden Monat ein Konzertabend statt. Auftreten werden bis Ausstellungsschluss am 19. April 2009 Bernd Begemann, Bernadette LaHengst und die Frank Spilker Gruppe. Den Anfang machen am Eröffnungsabend die Erdmöbel.</p>
<p>Initiiert wurde die Ausstellung von dem germanistischen Institut der Universität Münster, sowie der LWL-Literaturkommission in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn.</p>
<p>Karten für die Ausstellung und die Konzerte sind beim Kulturgut Haus Nottbeck und beim die Glocke- Kartenservice erhältlich. </p>
<p align="right">Anna-Katharina Schulte</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ueberstadtlandpop.wordpress.com/167/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ueberstadtlandpop.wordpress.com&amp;blog=5610441&amp;post=167&amp;subd=ueberstadtlandpop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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